L3 sees red!

Wenn eine Uhr aus der Seele entspringt

Möchte man Geschichten über die L3 erzählen, beginnen die immer bei Daniel Dreifuss. Und enden dort. Denn die L3 mit diesem hoch gewölbten, roten Mineralglas, ist Ausdruck der Leidenschaft einer Person, die für Uhren und die Menschen, die sie lieben, brennt – und bisweilen explodiert.

Die L3 ist eine extrem reduzierte Uhr ganz im Stile des Bauhauses. Wie alle Uhren, der L-Serie von Maurice de Mauriac widmet sie sich der Linie. Zusammen mit dem Designer der L-Serie, Fabian Schwaerzler, haben sich zwei Männer in der Reduktion beim Uhrendesign ergänzt und gegenseitig übertroffen.

Die Entwicklung, nennen wir es besser die Geburt, einer neuen Uhr dauert nicht selten ein Jahr und länger. Wer das bedenkt und Daniel Dreifuss kennt, der weiß, wie viel Energie es ihn kostet, diesen Prozess auszuhalten. Immer wieder entbrennt der Kampf zwischen der bedingungslosen Liebe zum Detail, der Ungeduld, endlich die neue Uhr in den Händen zu halten und der Erfahrung, dass es dauert. Immer. Es ist ein Akt der Selbstbeherrschung.

Die Explosion der L3

Die L3 war aber irgendwann fertig und die Kunden lieben sie, so wie sie ist. Genau in diese Ruhe hinein explodiert Daniel Dreifuss. Dann beginnt die Phantasie Kapriolen zu schlagen, dann will er diese Uhr fordern, fordert sich dabei bis zum Äußersten, muss den Druck loswerden, den er in der Entwicklung aufgebaut hat. Das endet immer in extremen Überraschungen. Er hat der L3 ein DLC-schwarzes Edelstahlgehäuse verpasst und dies mit einem roten, hoch gewölbten Glas versehen. Es ist der grösstmögliche Bruch mit der Uhr und gleichzeitig eine Variation, zu der nur Maurice de Mauriac fähig ist. Diese aus Explosionen aufgestauter gestalterischer Energie entstehenden Uhren sind immer wieder Meilensteine für Maurice de Mauriac und sogar der Branche geworden. Darüber gibt es dann auch keine Luft mehr. Das ist kaum noch zu überbieten.

Wenn Daniel Dreifuss rot sieht, dann entstehen Uhren, wie die neue L3, die deshalb als Hommage an Daniel Dreifuss Schaffenskraft „L3 sees red“ heisst. Wer die trägt, kennt die Energie, die man für derartiges braucht, kennt die Energie, weil er oder sie sie auch hat oder sich diese Energie ins Leben holen möchte.

Systemsprenger sind die neue Elite

Im Deutschsprachigen Raum heißt der Filmklassiker mit Charles Bronson, in dem ein Mann rot sieht, „a man sees red“. Es gibt nämlich auch dieses männliche Rot, dieses kraftstrotzende Rot der Männer, die Leben ändern können. Das eigene, das vieler. Das alleine ist aber nicht Grund genug für die „L3 sees red“. Es gibt noch einen Grund. In den nächsten Jahren, wird alles digitalisiert, was gleichförmig ist. Das gilt besonders für Jobs. Wer sich also weiter fleissig mit den Symbolen versorgt, die eine «Zugehörigkeit» signalisieren, setzt bald das falsche Signal. Schon in kurzer Zeit, wenn es nicht schon jetzt so ist, wird man eine deutlich größere Berechtigung im Job haben, wenn man signalisiert, dass man zu den Störern zählt, zu denen, die die Systeme kennen, diesen aber noch einen Mehrwert geben können, sie entwickeln können, sie sprengen können. Schon heute tragen einige bunte Socken, um das zu signalisieren. Ein cooles Statement. Das geht aber auch anders, wertiger, kraftvoller besser – mit einer «L3 sees red“. Wertkonservativ bis ins Detail und gleichzeitig ein starkes Zeichen für die große Bedeutung des Trägers in der sich rasant verändernden Welt. So sehen Frauen und Männer von morgen heute aus. Daniel Dreifuss, ein Menschenfreund und Philosoph durch und durch, hat das erkannt und bedient das mit seiner kreativen Explosion, der „L3 sees red“.