Ein kleiner Bestelltisch für den Mond, eine große Landung für Israel

Am 22. Februar 2019, wenn die riesigen Raketen dröhnen und Wolken wie Berge in die Luft blasen, beginnt für die meisten erst die Mission Israels, auf dem Mond landen zu wollen. Dabei begann die Mission schon vor fast zehn Jahren.

Israel wollte als vierte Nation, nach der Sowjetunion, Amerika und China, die zuletzt auf dem Mond waren, den Mond berühren und vom Mond berührt werden. Wenn alles gut läuft, wird das kleine Israel vor dem riesigen Indien, die auch vierte werden wollen, den Mond erreichen. Die in der Größe zur Größe des Land passende Sonde in der Größe eines Beistelltisches, wie die Israelis selbst es sagen, wurde nicht vom Staat finanziert, sondern privat. Da passt es gut, dass eine kleine Uhrenmarke seine Uhr auf diesen ganz besonderen Beistelltisch gelegt hat. Wir, Maurice de Mauriac!

Da die Mission unbemannt ist, wird es keine Maurice de Mauriac auf dem Mond geben. Aber am Boden begleitet die Uhr die Ingenieure, die unzählige Prozesse mit unserer Signature Watch, der Chrono Classic, gestoppt haben, um die Mission präzise timen zu können.

Wenn Freitag die Raumsonde Beresheet startet, ist sie nur eine Zuladung in der SpaceX Rakete, teilt sich Raum und Kosten, aber nicht die Aufmerksamkeit. Denn die gilt dem kosmischen Beistelltisch. In Zürich in der Tödistrasse 48, bei uns im Atelier, fiebern alle mit. Da startet Freitag eine Stimmungsrakete und wird Beresheet zwei Monate lang begleiten, bis sie dann am 11. April auf dem Mond sanft aufsetzen wird.

„Beresheet“, was so viel heißt wie Genesis, also das erste Buch Mose im Alten Testament, wird von Cape Canaveral aus starten und eine digitale Bibel mit zum Mond nehmen. Die können die Europäer dann lesen, wenn die in ein paar Jahren bemannt den Mond berühren werden.

Erstes Selfie vom Mond