Die L2 auf Reise

In der Stadt, auf dem Land und im Meer

In einem Familienunternehmen wird eigentlich fast alles dem Unternehmen unterstellt. So auch die Ferien. Fährt einer der drei Dreifuss‘ in den Urlaub, bekommt er ein paar Aufgaben mit. Das bedeutet, es sind Uhren im Gepäck, die in besonderen Umgebungen getestet werden sollen.

Leonard Dreifuss hat zwei L2 im Gepäck – eine in Bronze, eine in Stahl – die er auf Sumatra in rauher Umgebung testen soll. Er ist damit in Städten und auf dem Land abgetaucht – Hitze, Feuchtigkeit, Hektik, harte Outdoorbedingungen können keiner L2 etwas anhaben. Die Gehäuse aus Stahl und Bronze, das Glas, das Uhrwerk – nichts kann eine L2 wirklich beeindrucken. Selbst wenn der Träger schwer beeindruckt ist von alledem.

Dann tauchte Leonard ab ins Meer. In Palau Weh auf Sumatra nahm er beide L2 mit auf Tauchgänge in 20 Meter Tiefe, setze sie immer wieder dem Meerwasser aus, ließ sie die Hitze eines Unterwasservulkans spüren und benutzte sie nicht wie eine edle Uhr, sondern wie ein Werkzeug, das zu funktionieren hat – immer und überall.

Und die L2 funktionieren. Er drückte die L2 durch Felsen und an scharfen Riffen vorbei, schenkte ihnen nichts, ausser seine Aufmerksamkeit, um zu sehen, ob die L2 das alles mitmachen. Schadlos. Sie bleiben nicht nur schadlos, der Stahl behielt unbeeindruckt seinen Glanz und die Bronze wurde von Tauchgang zu Tauchgang beeindruckend schöner. Zuerst ist es nur die Ahnung einer Farbe, die sich auf der Bronze absetzt und dann wird es zu einem Türkisblau, zu einem Grün, wie es nur eine Bronze ansetzen kann.

Glückliche Augen nach jedem Tauchgang, Uhren, die nicht nur schön sind, sondern – mit dem Bronzegehäuse – auch noch immer schöner werden. Erinnerungen an Muränen, Schwertfische, Papageienfische, unzähligen Nemos und riesige Fischschwärme, die er durchschwimmen konnte. Das alles wird Leonard Dreifuss nicht vergessen. Solche Erlebnisse brennen sich in das Gehirn. Und wenn er sich später an diese Schönheit lebhaft erinnern möchte, schaut er seine L2 in Bronze an, die mit ihm gelebt und erlebt hat und er sieht die Schönheit jeden Momentes, die sich wie ein Bild auf die Bronze seiner Uhr gelegt hat.