Maurice de Mauriac

Die Kraft eines Namens liegt in der Schönheit seiner Geschichte

Daniel Dreifuss sitzt in Zürich in der Sonne, atmet den Duft der Stadt ein, hört auf ihren Rhythmus, sieht die Farben des Lichtes um ihn herum spielen, fühlt den Moment. Es wird einmal der Moment sein, der den Beginn einer grossen Marke markiert – seiner Uhrenmarke Maurice de Mauriac. Er möchte Uhren produzieren, die große Geschichten erzählen, weil er, der Geschichten so liebt, um ihre Kraft weiss. Selbst liebt er die Geschichten von Freigeistern, Widerständlern und Mutigen. Plötzlich stehen die Namen von Michel de Montaigne und Francois Mauriac vor ihm auf dem Papier. Seine Neugier hat ihn mal in die Arme dieser Menschen getrieben und sie treibt ihn weiter bis zu Maurice de Mauriac. Die Namensfindung endet hier nicht, sondern nimmt Fahrt auf.

Jetzt beginnt das, was Daniel Dreifuss beherrscht, die kritische Auseinandersetzung mit jedem Detail. Durch was wurde seine Assoziation gefüttert? Gibt es Assoziationen, die unliebsam sein könnten, wenn der Name auf einer Uhr steht? Eins war schnell sicher – es sollte bei einer Alliteration bleiben, dem Gleichklang der beiden Namensbestandteile, weil diese vom Gehirn direkt eine Melodie bekommen und als solche mit großen Emotionen in seinem sprudelnden Hirn abgelegt werden.

Dreifuss liebt es, im Makel die treibende Energie für Neues zu suchen und zu finden. Er liebt die Menschen dafür. Nicht kalt abrechnend, sondern mit großer Neugier, grossem Herzen und Barmherzigkeit. Die Haltung Mauriacs als intellektueller Antifaschist, Kämpfer für Freiheit und Toleranz ist auch Dreifuss’ Haltung. Nicht nur politisch und gesellschaftlich, sondern auch als Uhrenmacher. Er stemmt sich mit Mauriacscher Kraft gegen die radikal traditionellen Uhrenmacher, nimmt sich Freiheit und setzt Toleranz. Er nutzt die Traditionen der Uhrenmacher schamlos, um diese auf neue Ebenen der Interpretation zu heben. Den Nobelpreis für Uhren gibt es noch nicht, sonst hätte er ihn womöglich schon bekommen, wie Mauriac für sein Werk.

Dreifuss weiss, dass er auffallen muss. Deshalb liebt er das Essay, das Michel de Montaigne erfunden hat. Eine Ausdrucksform, die sich experimentell nähert, spielerisch, sich vor dem Leser entwickelt, wie Dreifuss seine Uhren mit und vor Zürich und dann vor der ganzen Welt entwickelt. Er lässt die Menschen an seinem Experiment mitmachen. Lädt sie ein und hat aus diesem Grund heute ein Netzwerk, auf das manches Brand, nicht nur in der Uhrenbranche, neidvoll blickt. Ein Netzwerk, das er übrigens auch heute noch persönlich über die sozialen Medien pflegt.

Am Ende steht da ein Name, der ihm nahe ist und doch auch Ziel, dem er folgen möchte. Ein Name, der mit den Gedanken zu Uhren, mit den Stilmitteln und Traditionen spielend, sich gleichsam rebellisch gegen alles stellt, was ihm als gegeben vorgestellt wird – Maurice de Mauriac.

Werde Teil der Mauriac Familie

Erfahre als Erster, was es bei Maurice de Mauriac Neues gibt, welche Events anstehen und sichere dir exklusive Angebote.